Pro Humanity – Pro Humans

Tansania

Zusammenarbeit

Seit 2015 unterstützt ProManity (damals noch unter dem Namen Nokhelps) den Leiter Aristides Nashange dabei, die Mädchen mit dem Nötigsten zu versorgen. In erster Linie werden so die monatlichen Lebensmittelkosten von umgerechnet rund 400€ sowie die Schulgebühren aller Mädchen in der weiterführenden Schule (2017 handelt es sich dabei um einen Betrag von umgerechnet gut 3200€) gedeckt.

Die monatliche Spende von 400€ deckt den nötigsten Grundbedarf an Nahrungsmitteln und auch wenn dieser Betrag auf den ersten Blick viel erscheinen mag, auf die Einzelne heruntergebrochen handelt es um nicht einmal 7€. Diese Unterstützung ermöglicht dem Pippi House damit zwei- bis dreimal im Monat auf dem Markt einzukaufen. Dabei versucht ProManity den Mädchen in diesem Kontext Selbstständigkeit sowie den Umgang mit Geld zu vermitteln, indem immer ein(e) Freiwillige(r) die 2 mit dem Einkaufen beauftragen Mädchen begleitet und unterstützt. Denn in vielen Fällen haben sie in der Vergangenheit dies nicht erlernt, oder sind sogar zum Gegenteil erzogen worden: vollkommene Hörigkeit ihren Bezugspersonen gegenüber.

Wir, das Team ProManity, bestehen aus einem dreiköpfigen Vorstand. Kim und Jenny haben sich 2015 in Arusha, Tansania kennengelernt. Nach Beendigung unserer Freiwilligenarbeit im Pippi House war es uns ein Anliegen, das Haus weiterhin von Deutschland aus zu unterstützen. Wir bemerkten, dass Freiwilligenarbeit vor Ort nur dann langfristig erfolgreich ist, wenn sie in enger und vor allem dauerhafter Zusammenarbeit mit Sponsoren stattfindet. Deshalb schlossen wir uns der Schweizer NGO Nokhelps an und konnten so gemeinsam Spendengelder für u.a. Schulgebühren und Nahrungsmittel akquirieren.

Uns ist wichtig, regelmäßig auch persönlich vor Ort zu sein, und so lernten wir während einer Reise nach Arusha Anfang 2017 Franziska kennen, die in dieser Zeit ebenfalls ehrenamtlich im Pippi House tätig war und unsere Förderung während ihres Aufenthaltes aktiv unterstützte. Auch sie wollte zurück in Deutschland weiterhin für die Foundation tätig sein, und so gründeten wir im Herbst 2017 den Verein ProManity Deutschland.

Unser Engagement ist rein ehrenamtlich und aus einer Herzensangelegenheit entstanden, wir arbeiten und studieren in unterschiedlichen Branchen, dem Pippi House widmen wir uns in unserer Freizeit, so dass eure Spenden auch in voller Höhe den Mädchen der Foundation zu Gute kommen.

In Tansania gibt es kein existentes Sozialsystem. Non-Profit- und Nichtregierungs-Organisationen ersetzen dieses in Teilen. Die Pippi Foundation for girls widmet sich der Gruppe der weitgehend vergessenen Straßenmädchen. Sie bietet ihnen einen sicheren Platz zum Leben und verschafft ihnen den Zugang zu Bildung. Der Gründer, Aristides Nshange, ist Sozialarbeiter in Arusha und betreute bis 2013 obdachlose männliche Jugendliche. Als ihm durch seine Arbeit bewusst wurde, wie viele Mädchen ebenso betroffen waren, aber im Gegensatz zu den Straßenjungs keine Angebote in Anspruch nehmen konnten, eröffnete er eigenverantwortlich das Pippi House als erste Einrichtung ihrer Art in Tansania. Mit unserer kontinuierlichen Unterstützung schließt ProManity so auch eine Lücke im Netz privater Organisationen.